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ARCHIV 2006 - AKTUELL

22.12.2006

Der Vorstand der ANC-Nordrhein wünscht allen Chirurgen in Freier Praxis und ihren Famlien für die Festtage Ruhe und Distanz zu den Alltagsproblemen, um Kraft und Zuversicht für das Neue Jahr 2007 zu bekommen.

Die Aussichten sind different: Neben schlechten Nachrichten gibt es auch gute, neben Verlierern wird es auch viele Gewinner geben.

Wir hoffen, dass die Mitglieder unseres Vereins im Neuen Jahr persönlich und beruflich Zufriedenheit und Erfolg erreichen können. Die ANC-No, die einzige und authentische Interessensvertretung der niedergelassenen Chirurgen wird dabei in jeder Form politischen Flankenschutz gewähren. Die vitalen Interessen der Praxis-Chirurgen werden wir immer wieder aufs Neue definieren, selbst vergewissern, erklären und verteidigen, insbesondere dort, wo diese Interessen mit den vitalen Bedürfnissen der Patienten zusammenkommen.

Unsere Kernkompetenz ist das (ambulante) operative Geschäft und das (ambulante) Managment des Traumas. Hier brauchen wir keine Konkurrenz zu fürchten, es gibt sie einfach nicht.

Was uns fehlt, ist die Anerkennung der Tatsache, dass diese gesellschaftlich-notwendige Tätigkeit und ihrer Erbringung unter anspruchsvollen Qualitätsmerkmalen eine solide Leistungsfinanzierung voraussetzt, die die Praxis mit ihren Angestellten ökonomisch absichert und den Ärzten eine statusgerechte Lebensführung ermöglicht.

Ich bin ganz sicher, dass es diese Zeiten geben wird, ob schon in 2007 - das kann ich eher nicht garantieren.

Frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr!

Ihr Andreas Henatsch

(für den Vorstand der ANC-No)


20.12.2006

Den aktuellen Rundbrief unseres Vorsitzenden Manfred Weisweiler zum Jahresende können Sie hier (PDF) lesen.


12.12.2006

Auf der Jahresmitglieder-Versammlung der ANC-No am 29.11. in Monheim waren etwa 100 niedergelassene Chirurgen aus Nordrhein anwesend.

Als entscheidender Beschluß wurde die Stärkung der lokalen Organisations-Ebene der ANC-No gefasst: Die Obleute in den einzelnen Kreisstellen der KV-No erhalten nun eine eigene Stellung in der Satzung der ANC-No und sind für die Entwicklung und Umsetzung der Aktionen des Verbandes von fundamentaler Bedeutung. Vorstand und Mitglieder haben nun mit den Obleuten eine Zwischenebene, die eine viel bessere Vermittlung (von der Basis zum Vorstand und umgekehrt) ermöglichen. Die Obleute werden regelmäßig zu Vorstandssitzungen eingeladen und organisieren ihrerseits Treffen der niedergelassenen Chirurgen in ihrem Regionalbereich.

Da strategisch die KV in der Weiterentwicklung von Verträgen mit niedergelassenen Chirurgen eine immer geringere Rolle spielen wird und gleichzeitig die Kostenträger einen Verhandlungspartner für die einzelnen Fachgruppen suchen werden, wird die ANC-No zu einer vitalen Interessensvertreterin der Chirurgen in Freier Praxis in Nordrhein, insbesondere als Verhandlungspartner für die Kassen.

Zu diesem Zweck müssen wir professioneller werden und mitgliedermäßig auch wirklich die überwiegende Mehrheit der Chirurgen organisiert haben. Mit 157 zahlenden Mitgliedern (bei 400 niedergelassenen Chirurgen) ist dies noch nicht erreicht, aber wir sind auf dem richtigen Weg. An der ANC-No kommt in Nordrhein niemand mehr vorbei, wenn es um unsere Belange geht, sei es bei der KV, den Krankenkassen oder der BG.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf der MV war die Entwicklung der Privatmedizin in der Praxis, vor allem die IGEL-Leistungen. Im Vortrag von A. Henatsch wurden verschiedene Arbeitsfelder vor allem aus Nachbargebieten der Chirurgie dargestellt, in denen IGEL-Leistungen erfolgreich zu erbringen sind. Den Vortrag können Sie hier ansehen (PDF-Datei).

Zum Schluß wurde intensiv über unerfreuliche Verhaltensweisen der BG-Sachbearbeiter diskutiert, die sich ständig unverhältnismäßig in die Alltagsarbeit der Chirurgen einmischen. Vor allem die zwangsweise Einführung des DALE-UV-Verfahren zum 1.1.2007 für alle BG-Ärzte führte zu Unmut, da andererseits viele BGs noch gar nicht in der Lage sind, diese Berichte online zu verarbeiten. Stattdessen wird in St. Augustin die DALE-UV-Mail ausgedruckt und per fax an die einzelnen BGs weitergeschickt. Absurdistan.

Der Vorstand mit Vorsitzendem Manfred Weisweiler (Geilenkirchen), seinem Stellvertreter Andreas Henatsch (Köln), 2. Stellvertreter Peter Jörling (Heinsberg), Schriftführer Christian Neumann (Monheim) hat nun mit Johannes Gensior (Korschenbruch) einen sehr erfahrenen Chirurgen und berufspolitischen Aktivisten aus der Gründerzeit hinzugewonnen. Wolfgang Zerbe scheidet als Vorstandsmitglied hiermit aus.


23.10.2006

Hier die genaue Anfahrtsbeschreibung zur Jahresmitgliederversammlung (PDF) in Monheim und der Text der vorgesehenen Satzungsänderung zur Stärkung der Regionalvertretung (PDF) in der ANC-No durch die sog. Obleute.


22.10.2006

Die nächste Jahresmitglieder-Versammlung der ANC-Nordrhein findet statt am Mittwoch, den 29. November 2006 im Hotel am Wald in 40789 Monheim. Genaue Anfahrtsbeschreibung des sehr gut erreichbaren Ortes kommt später. Die Tagesordnung mit sehr wichtigen Themen für unsere Existenzsicherung finden Sie hier (PDF).


26.03.2006

Am Freitag fand die größte Ärzte-Demonstration in der Geschichte der Bundesrepublik statt: 30.000 Praxis-Ärzte und Mitarbeiterinnen demonstrierten in Berlin am 24.3. und zeigten der Gesundheitsministerin die „Rote Karte“. Es ging überhaupt nicht um Geld, sondern um die Perfidie der Politik, den Ärzten die Verantwortung für die Unterfinanzierung der Gesundheitsversorgung zu übertragen und teilweise sogar selber auszubaden durch Budgets, Punktwertverfall und Malus-Regelungen bei Arznei-Verordnungen.

Auf der Abschlußkundgebung vor dem Freiheitssymbol „Brandenburger Tor“ hielten Herr Montgomery vom Marburger Bund und Herr Baumgärtner vom Medi-Verbund tolle Reden.

Auch viele Mitglieder des ANC-Nordrhein beteiligten sich an der Demonstration.


25.03.2006

Auf der Rückfahrt von Berlin nach Köln im ICE habe ich mir einige Gedanken zur Aufteilung der Versorgung in Grund- und Wahlleistungen gemacht, die ich hier zur Diskussion stelle:

Das Vollkastko-Versprechen der GKV muß abgelöst werden durch eine gesetzliche Pflichtversicherung für einen Grundleistungskatalog, der die großen Risiken (Krebs, große Operationen, chronische Krankheiten, schwere Verletzungen, seltene Krankheiten) und einige gesicherte Präventionsleistungen (Schwangerschaftvorsorge, Kindervorsorge, Krebsvorsorge, Herzkreislauferkrankungen) beinhaltet, aber viele kleinere Erkrankungen und Therapien, vor allem alle sog. alternativen Therapien, Kuren, Physiotherapie, Zahnersatz und die gesamten Freizeitverletzungen excludiert.

Dieser Wahlleistungs-Katalog kann entweder privat (zum Teil oder komplett) zusatzverischert werden, oder er wird selbst bezahlt, oder man verzichtet einfach teilweise auf diese Leistungen. (Vergl. die Regelungen bei der Teil- und Vollkastko- Haftpflichtversicherung im Straßenverkehr.)

Der Pat. bzw. der Bürger wird als freier Mensch angesehen, der für sein Leben selbst verantwortlich ist. Die Pflichtversicherung verhindert, daß jemand aus Dummheit oder aus Fahrlässigkeit auf einen Versicherungsschutz für Lebensrisiken verzichtet, deren Behandlung er niemals selber bezahlen könnte. Aber auch nur für diese.

Für alle Leistungen des Grundleistungskatalogs wird der Arzt/Therapeut/Institution nach einer Gebührenordnung (EBM) in Euro von den Krankenkassen bezahlt.

Für alle Leistungen des Wahlleistungskatalogs erhält der Pat. einen Rechnung aus der GOÄ, die er selber bezahlen muß. Um die Refinanzierung durch Zusatzversicherungen muß er sich selber kümmern.

Unfälle im Arbeitsleben sind durch die Berufsgenossenschaft bereits excludiert.

Unfälle beim Sport in Vereinen und Fitneßstudios könnten durch eine obligatorische Sportversicherung abgesichert werden.

Unfälle im Straßenverkehr sind durch die Haftpflichtversicherungen zu bezahlen, soweit ein Fremdverschulden vorliegt. Die Pflichtversicherung tritt zunächst in Vorleistung, bis die Schuldfrage geklärt ist.

Für Unfälle während der Freizeit und im Haushalt habe ich noch keine Lösung.

(Beispiel: 500€ Selbstbeteiligung, die durch eine freiwillige Zusatzversicherung übernommen werden könnte)

A. Henatsch


14.03.2006

Für die zentrale Demonstration in Berlin am Freitag, den 24.3.2006, zu der die Freie Ärzteschaft aufgerufen hat und die mittlerweile von praktisch allen ärztlichen Organisationen und vielen anderen Berufsorganisationen im Gesundheitswesen unterstützt wird, werden 40.000 bis 50.000 erwartet. Die erste Demo im Januar mit 20.000 Teilnehmern war schon ein großer Erfolg, jetzt muß es eine Steigerung geben.
Nähere Infos auf der Web-site www.protesttag.de

Um 12.00 soll die Start-Kundgebung am Roten Rathaus, Nähe Fernsehturm und Alexanderplatz stattfinden. Von da aus wird demonstriert bis zum Brandenburger Tor. Die Abschlußkundgebung findet um 15.00 dort statt.

Leider hat es nicht geklappt, einen Wagen im ICE von Köln nach Berlin zu buchen, da bereits alle Kontingente für diese verbilligten Karten nach Auskunft der DB ausgebucht sind. Normale Tickets sind natürlich noch zu haben. Einen ganzen Zug zu chartern, habe ich mich nicht getraut.

Mein Vorschlag: Wir fahren los um 6:46 Köln-Hbf oder 6:50 Köln-Deutz mit dem ICE Nr. 553. Der Zug braucht 4 Stunden und ist um 11:03 in Berlin (Zoo). Von dort fahren wir mit der U-Bahn zum Alexanderplatz zur Kundgebung.

(Man kann auch fliegen. Hierbei ist aber natürlich keine gemeinsame Aktion und Unterhaltung möglich. Zeit vom Flughafen zum Demo-Platz ca. 1 Stunde! Viel Zeit wird man also nicht gewinnen.)

Rückfahrt mit dem Zug wäre dann z.B. 15:57 von Berlin Zoo, Ankunft in Köln um 20:15, oder 16:56 Berlin Zoo und Ankunft in Köln HBf um 21:15.

Die Kosten belaufen sich auf 139,50 € für Hin- und Rückfahrt, wenn man jetzt bucht (Frühbucher-Rabatt).

Weitere Haltestellen auf der Fahrt nach Berlin: Wuppertal 7:17, Hagen 7:35, Hamm 8:11, Bielefeld 8:32.

Wir werden ein Transparent erstellen mit der Aufschrift: ANC-Nordrhein - Niedergelassene Chirurgen aus NRW. Hierunter können sich dann alle versammeln.

Bitte weitere Schilder basteln: z.B. mit umgedrehtem Skistock und Dachpappe. Dachlatten sind zu schwer. Oder Laken abspannen zwischen zwei Skistöcken. Dann müssen 2 Mann zusammen das Transparent halten und tragen.

Forderungen (beispielhaft):

Gebührenordnung in Euro und Cent! Abschaffung der Monopoly-Währung für Ärzte! 5,11 Cent pro Punkt!

Gesicherte Finanazierung des Ambulanten Operierens in Euro und Cent! Bundesweiter Integrations-Vertrag für das Ambulante Operieren!

BM in Euro und Cent - sonst Boykott der E-Gesundheitskarte!

Die Chirurgen in Freier Praxis bürgen für Qualität – aber sie muß auch bezahlt werden.


20.02.2006

Die Heilmittel (im wesentlichen Physiotherapie) sind ab 2006 budgetiert, allerdings nicht auf ein Quartal, sondern auf das ganze Jahr bezogen. Für jede Fachgruppe ist ein besonderer Eurowert pro Fall (nach Mitglieder und Rentner gegliedert) definiert. Damit Sie den Wert der KG, der von den Physiotherapeuten abgerechnet wird, in Ihrer Software integrieren können, haben wir die wichtigsten Dateien zu diesen Abrechnungen zusammengefaßt.

- Praxisbesonderheiten (PDF)
- Vergütungsliste für physiotherapeutische Leistungen (PDF)
- Vergütungsvereinbarung physikalisch-/physiotherapeutischer Leistungen (PDF)


19.02.2006

Den Aufruf der „Freien Ärzteschaft“ zur zentralen Demonstration in Berlin am Freitag, den 24. März finden Sie hier. (PDF)

Diesmal sollen nicht 20.000 Ärzte – wie im Januar - , sondern 30 – 40.000 Ärzte zum Protest zusammenkommen.

In der anschließenden, letzten Märzwoche sollen möglichst alle Praxen schließen.


19.02.2006

Einen juristisch geprüften Widerspruch gegen die Quartalsabrechnung 3-2005 finden Sie hier. (WORD Datei)


25.01.2006

Die Liste der Obleute des ANC-Nordrhein in den einzelnen Regionen und Städten finden Sie hier (PDF).


24.01.2006

Zur Strategie im Umgang mit dem Umsatzeinbruch in der Chirurgischen Fachgruppe lesen Sie hier (PDF) den neuesten Rundbrief unseres Vorsitzenden Manfred Weisweiler.


16.01.2006

Für die Aktion „Ende der Fahnenstange“ haben wir Informations-Blätter für die Angestellten der Praxis und für die Patienten erstellt. Drucken Sie sich diese Infoblätter bitte aus und reichen Sie sie persönlich weiter.

Für Arzthelferinnen hier (PDF).

Für Patienten hier (PDF).

--> Informationsmaterial für die Aktion "Ende der Fahnenstange"


15.01.2006

Gestern, am Samstag, den 14.01 fand in Düsseldorf eine Vollversammlung der niedergelassenen Chirurgen in Nordrhein statt, die gemeinsam von der ANC-No und dem BDC organisiert worden war.

Etwa 150 Kollegen entschieden sich praktisch einstimmig für die Aktion „Ende der Fahnenstange“, das die ANC-No vorgestellt hatte.

Das bedeutet: Jeder erbringt - so schnell er kann – das Indvidual-Budget. Im März 2006 werden dann nach und nach immer mehr chirurgische Praxen keine Routine- und planbare Fälle und Ops mehr erbringen, sondern allenfalls echte Notfälle. Igel-Leistungen, private- und BG-Pat. sind hiervon natürlich ausgenommen. Im neuen Quartal wird dann in gleicher Weise wieder verfahren.

Lesen Sie hierzu die Presseerklärung der ANC-No hier (PDF) und der BDC hier (PDF).


09.01.2006

Am nächsten Samstag treffen sich alle selbständigen Chirurgen in Düsseldorf zur Vollversammlung, um Aktionen im ersten Quartal 2006 abzustimmen. Auch der BDC/Nordrhein hat zugestimmt und wird dabei sein. Näheres zum Aktionsplan lesen Sie hier (PDF).

Dieser Termin ist von größter Bedeutung: Wenn von den ca. 400 niedergelassenen Chirurgen in Nordrhein nur 60 – 80 erschienen, können wir alle Aktionen vergessen. Sind aber 250 bis 300 dabei oder noch mehr, dann wird es einen wirklichen Erfolg geben.

Die nächste Abrechnung für das Quartal 3-2005 kommt im Laufe des Monats Januar. Sie wird wahrscheinlich noch schlechter ausfallen als die letzte – genaues wissen wir noch nicht. Wer aber zu der Veranstaltung am 14.1. in Düsseldorf nicht kommen will, weil er es nicht für notwendig hält, der soll bitte einige Wochen später nicht nach Aktionen rufen, wenn die Abrechnung 3-05 auf dem Tisch liegt.

Die Zeit läuft uns davon – wir müssen handeln!

Eine weitere wichtige Aktion findet am übernächsten Mittwoch, den 18.1.06 statt: Nach einem Aufruf der „Freien Ärzteschaft“ sollen an diesem Mittwoch alle Praxen in Deutschland schließen (bis auf die Notfallpraxen) und möglichst viele Ärzte mit ihrem Personal nach Berlin zur Demonstration kommen. Die ANC-No unterstützt diesen Aufruf und fordert alle Chirurgen auf, sich an dieser Aktion der gesamten niedergelassenen Ärzteschaft zu beteiligen. An allen Orten und Regionen sollte man sich treffen, um die Notfallpraxen zu organisieren.


05.01.2006

Zur Lage der Chirurgen in der KV-Praxis hat unserer Vorsitzender Manfred Weisweiler dem Vorstand der KV-Nordrhein einen sehr lesenswerten Brief geschrieben, den Sie hier (PDF) lesen können.